Die Kakao-Lieferkette ist sehr komplex. Über 90% allen Kakaos stammt von etwa drei Millionen Kleinbauernfamilien, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten. Bereits seit 2001 spielt Mars eine führende Rolle bei den Bemühungen der Kakao- und Schokoladeindustrie, das Problem von Kinderarbeit auf westafrikanischen Kakaoplantagen zu lösen. Dabei arbeiten wir mit den Regierungen der Elfenbeinküste und Ghanas (der weltweit größten Kakaoanbauländer) sowie mit Arbeitsexperten und örtlichen Organisationen zusammen, um einen Zertifizierungsprozess zu schaffen, der sicherstellt, dass Kakao ohne ausbeuterische Kinderarbeit angebaut wird. Dieser Prozess wurde im Juli 2008 gestartet und deckt im ersten Schritt 50 Prozent der Kakaoanbauregionen der Elfenbeinküste und Ghanas ab.
Um eine echte Veränderung herbeizuführen, müssen wir Partnerschaften mit anderen Organisationen eingehen. Dazu wurde 2002 die Internationale Kakaoinitiative (International Cocoa Initiative - ICI) gegründet, eine unabhängige Allianz mit dem Ziel, Kinder- und Zwangsarbeit in der Kakaoproduktion weltweit abzuschaffen. Die im Vorstand dieser registrierten Wohltätigkeitsorganisation tätigen Personen vertreten ein breites Spektrum: Menschenrechts- und Kinderschutzorganisationen, Gewerkschaften, lokale Gruppen in den Kakaoanbauländern sowie Kakao- und Schokoladehersteller. Mars setzt sich im ICI-Vorstand und über die Mitgliedschaft bei UTZ Certified aktiv gegen Kinderarbeit und -verschleppung ein, und die ICI erzielt beträchtliche Fortschritte bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Kakaoanbauregionen von Ghana und der Elfenbeinküste.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.cocoasustainability.com/.